Montag, 31. Dezember 2012

Zum 40. Geburtstag: Ibanez SR505F-BM

Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, mir zum 40. Geburtstag einen Bass-Bau-Kurs zu wünschen, um mir dort meinen edlen Fretless-Bass selbst zu bauen. Da gab es aber so ein paar Gründe die dagegen sprachen - eigentlich hatte ich das Thema "Bass zum Geburtstag" schon abgeschrieben.
Aber ein Testbericht in der "Gitarre und Bass" brachte mich auf das folgende Schätzchen: Ein Fretless von der Stange, von einem Hersteller, der zwar wohl für Qualitätsbässe bekannt ist, allerdings nicht umbedingt für bundlose Exemplare - mal abgesehen vom Gary Willis Signatur-Modell.

Samstag, 29. Dezember 2012

1991 - ein historischer Beleg!

Ich habe dieses Photo sehr lange gesucht. Und anlässlich meines 40. Geburtstags ist es in der Sammlung meiner Schwester Annette wieder aufgetaucht und in einer Collage verarbeitet worden. Wir schreiben das Jahr 1991 und ich bin voller Besitzerstolz im Proberaum meiner damaligen Band "Blue Step" mit meiner damals wohl gerade neuen Backline abgelichtet worden.

1991 im Probraum


Donnerstag, 13. Dezember 2012

Working with Scheerer

Mit meinem alten Freund und Mitmusiker Thorsten Scheerer habe ich nach mehr als 20 Jahren wieder eine musikalische Zusammenarbeit begonnen. Alles fing damit an, dass er auf mich zukam auf der Suche nach einem englischen Texter und Komponisten für ein musikalisches Experiment - so in Erinnerung an die musikalischen Großtaten, die wir in jugendlicher Vermessenheit zu Zeiten von Blue Step geleistet haben. Ich war zwar erst etwas zögerlich, weil ich ja seit genau diesen Zeiten keinen einzigen Song mehr komponiert hatte. Aber an einem schönen und einsamen Abend habe ich micht mit Gitarre und Bleistift hingesetzt und den Song "Stupid Lies" geschrieben, diesen in einem sehr rohen Demo aufgenommen und an Thorsten geschickt. Thorsten war begeistert.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Besser die perfekte Kopie als ein schlechtes Original!

Unter dieser provokanten Überschrift ein Mini-Essay von Thorsten Scheerer!

I like that Line6 stuff, too. I bought my first Line6 device -a POD I -directly after they started sales in Germany in the 90s. Ironically Klaus-Dieter and me discovered it at the Tube Amp (!) Doctor's store. We saw a little red device there and wondered what it was ... the guys at the store said it's the brand new POD, a revolutionary thing exactly simulating classic tube amp sounds by digital processing.

Mittwoch, 7. November 2012

Line6 XD-V35L: Der versprochene Nachtrag...

Hier ist der versprochene Nachtrag zum Line6 XD-V35L: Ich habe dieses an Bedienelementen ja recht dünn besiedelte Gerät gestern mal mit einem heftigeren Bass (vom Output her, nicht von der Größe) ausprobiert. Meine Befürchtung war ja, dass irgendwelche Bauteile anfangen zu zerren, wenn man mehr Output auf den Input gibt.

Montag, 5. November 2012

Line6-Junkie

So ein bisschen kann man mich schon als Line6 Junkie bezeichnen. Auch meine Homerecording-Zentrale stammt aus diesem Haus: Ich habe mir vor einiger Zeit in der Bucht ein Pod Studio KB37 zugelegt. Das ist ein äußerst vielseitiger Zwitter aus Stereo-Recording-Interface, Amp-Simulator und Master-Keyboard mit Midi-Controls und einer 37er Tastatur. Letztere ist cool, normalerweise hat man die Wahl zwischen 25 (zu klein) und 49 Tasten (zu groß).

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Das Lavalierset als Gitarrensender: Line 6 XD-V35L

Ich bin kein Typ für Kabel. Meine beste technische Fähigkeit ist es, auf das herunterhängende Kabel draufzutreten. Um so verursachtem Schäden vorzubeugen, bin ich schon früh auf einen Sender umgestiegen (und natürlich, weil es cooler ist während der Show und man sich nicht mit den Kabeln der anderen verwickelt). Allerdings war es das billigste Modell der Thomann Hausmarke - das hat seinen Zweck zwar erfüllt, aber gerade in letzter Zeit war ich damit nicht mehr so glücklich. Entweder hat es bei lauten Tönen verzerrt, oder der Gain am Sender war so gering, dass das Gesamtsystem stark gerauscht hat.
Ich habe schon lange mit den digitalen Funksystemen von Line 6 geliebäugelt, im speziellen mit dem Relay G30. Aber das fand ich für ein Einstiegsgerät mit knapp 300 Euro ganz schön teuer.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Die neue Wall-of-Sound

Mein erst kürzlich beschafter Instrumenten-Parkplatz muss schon wieder einer Komode weichen. Aber mein Schatz war gnädig: Durch kleine Umbaumaßnahmen war im Dachgeschoss, wo mein Schreibtisch sowie mein ComputerArbeitsplatz sind und auch meine letzten Homerecordingtätigkeiten stattgefunden haben, eine Wand frei geworden. Und mein Schatzi hat mir doch von sich aus angeboten, meine Instrumenten-Sammlung nach dort oben zu verlagern. Gut, es sind dann nur die aktuell drei wichtigsten, aber es ist ein schöner Blickfang am Arbeitsplatz. Und die Athmosphäre ist da oben vermutlich für die Instrumente auch besser als unten im Keller (auch wenn er relativ trocken und auch unser Fernsehzimmer ist).

Montag, 15. Oktober 2012

Das St. James Infirmary

Nachdem ich inzwischen ja im Gesundheitswesen arbeite, war es ja nur eine Frage der Zeit, bis wir mit Bluehouse ein diesbezügliches Lied spielen. Das bot sich an, als Gitarren-Felix in Facebook ein "Like" für die Hugh-Laurie-Version des St. James Infirmary Blues verschickte.

Ich habe mir dann über Youtube diverse andere Versionen angeschaut, u.a. von Eric Clapton, den White Stripes, Tom Jones und Lou Rawls - letztere ist übrigens immer noch meine favorisierte Version. Damit war das Thema bis zur Bluehouse-Probe neulich gegessen.

In dieser Probe war ich allerdings etwas früher da - und fing an, eine einfach Version des Songs auf dem Keyboard zu spielen. Drummer-Felix stieg sofort ein, es ergab sich so ein cooler leicht jazziger Groove. Olli kriegt von mir für das Keyboard ein kleines Leadsheet, die beiden Gitarristen spielten nach Gehör mit, und ich habe gesungen.

Schwupp, eine neue Nummer in der Setliste. Mal schauen, ob ich den Stray Cat Strut und Bad Leroy Brown so ähnlich auch noch reinkriege...

Montag, 25. Juni 2012

Bluehouse-Probe

Gestern Bluehouse-Probe gehabt. Wiedermal genial, das Zusammenspiel funktioniert immeer besser. Mal so lässig nebenbei zwei weitere Songs in die Setliste aufgenommen: Claptons 'Further on up the Road' und Creams 'Sunshine of your love'. Außerdem Claptons 'Riding with the King' verfeinert; das hatten wir letzte Woche schon mal angespielt. 'Can't find my way Home' haben wir jetzt auch zum grooven gebracht. Das ist nicht so einfach, wie es klingt - Drummer und Rhythmus-Gitarre müssen straight und selbstbewusst vor dem Beat spielen, damit die Nummer rollt. Dafür komme ich mir bei dem Song auch vor wie ein alter Country-Sänger.
Danach dann kleiner Absturz. Vermisse meinen Schatz und meinen Nachwuchs. Aber im September sind wir wieder alle zusammen.

Sonntag, 24. Juni 2012

Die Magie von Ebay

Ich bin ja kein besonderer Ebay Fan mehr. Ich finde, die Bedingungen dort sind inzwischen sehr einseitig für Profi-Verkäufer angepasst worden, und das mit dem Versenden von großen Dingen z.B. Bassgitarren oder Verstärkern, schafft auch mehr Aufwand als man denkt.
Mein ehemaliger Harley Benton B-35FL NT

Mittwoch, 20. Juni 2012

Wie die Bands zu ihren Namen kommen

Erinnert Ihr Euch an das Spiel im Film "Still Crazy", Namen von Bands mit Körperteilen? Komisch, irgendwie haben meine Bands meistens mit Farben zu tun. Blue Step, Redhouse, Greenhouse, und jetzt auch noch Bluehouse. Der Kreis schließt sich damit.
Blue Step, meine erste ernstzunehmende Pop-Band, hatte mit Blue auch schon die Referenz auf den Blues im Namen... Obwohl die Musik nicht so viel damit zu tun hatte. Auf Redhouse hatte ich keinen Einfluss, die Band gab es schon, als ich dazu stieß. Ich hatte ja noch Glück, um ein Haar wäre ich bei den "Rocking Eagles" eingestiegen. Greenhouse allerdings, die komplementäre akustische Fortführung von Redhouse, geht meiner Erinnerung nach auf eine scherzhafte Bemerkung von mir zurück.
Als nun letzte Woche die jungen Herren Felix und Felix die (mir überhaupt nicht wichtige) Frage stellten, wie das Baby (also unsere neue Band) nun heißen soll, sagte ich im Scherz: "Nun, die logische Fortführung wäre nun Bluehouse." Was ja auch logisch war, mit zwei Ex-Redhouse-Mitgliedern und eine dazugehörigen Sohn. Die Jungs ließen sich den Vorschlag während der Probe durch den Kof gehen. Und am Ende sagten sie: Ja, gefällt uns. Ohne großes Nachdenken getauft, würde ich sagen.

Freitag, 8. Juni 2012

Freitag, 25. Mai 2012

Der Klassiker für die "Nicht-Wasserläufer"

Milos Formans Verfilmung des Theaterstückes von Peter Shaffer ist schon durch viele Rezensenten betrachtet worden. "Amadeus" hat auf mich aber aus einem anderen Grund einen tiefen Eindruck gemacht, als die meisten Kritiker hervorheben.
Kurz zum Film: Aus der Sicht von Antonio Salieri, einem Komponisten in Wien und Zeitgenosse von Mozart, werden biographische Ausrisse aus dem Leben Mozarts erzählt. Dabei geht es vor allem um die Intrigen, die Salieri schmiedet, um den begabten Mozart in Armut und Tod zu treiben.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Peter, der Drache und die anderen Musiker

Dies ist die Fortsetzung von Peter und der Drache. Wir bewegen uns immer noch im schönen Jahr 1994, ich bin immer noch ein junger Hüpfer von knappen 20 Jahren und ich mache immer noch meine Hospitanz bei der Musical-Produktion "Tabaluga und Lilli". Der erste Profi-Musiker den ich dort kennen lernte, war der Gitarrist Carl Carlton. Carl spielte bei der Produktion nicht in der Band mit, sondern war "nur" als Musical Director engagiert. Daher kam er relativ früh am Set an - der Rest der Band war nur für die letzten zwei Wochen der Probenarbeit dabei. Carl kam schon am ersten Tag als coole Socke rein. Er ist ja auch so eine lange, schlaksige mehr-als-zwei-Meter-Gestalt und trug dazu noch ein cooles braunes, sehr klassisches und lang geschnittenes Sakko - fast ein barocker Ausgeh-Rock. Kurz: Er kann Kleidung tragen, die mich kleinen Moppel eher entstellen würde.
Der Beweis aus dem Tabaluga & Lilli-Programmheft: Links unten mein Name


Dienstag, 22. Mai 2012

Peter und der Drache

Ein Interview mit Steffi Stefan, dem langjährigen Bassisten des Panikorchesters hat mir ein lang zurückliegendes Ereignis meiner Karriere ins Gedächtnis gerufen. Die Assoziationskette führte über zwei deutsche Ausnahme-Musiker - Drummer Bertram Engel und Keyboarder Jean-Jaques Kravetz - zu Peter Maffay. Doch wer ist dann der Drache?
Es war 1994 in jener merkwürdigen Zeit zwischen Zivildienst und Studium, in der ich mich auf die Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule vorbereitete. In dieser Zeit des Müßiggangs legte mir mein Papa einen kleinen Ausschnitt aus dem Mannheimer Morgen auf den Tisch. Peter Maffay inszenierte sein neues Rockmusical und hatte zu diesem Behufe die Mannheimer Maimarkthalle für zwei Monate angemietet. Und er suchte Hospitanten, was soviel heißt wie unbezahlte Praktikanten. Das wäre doch was, dachte auch ich, nahm meinen Mut zusammen und schickte ein Bewerbungsschreiben. Und wenige Wochen später stand ich in der Mannheimer Maimarkthalle, um zu sehen, wie die Profis ein Rockmusical inszenieren und produzieren.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Der Mini-Amp und 1x12er Boxen Wrap-Up

Und hier noch ein paar Kombinationen aus Mini-Amp und 1x12er Boxen, die ich mir gut vorstellen könnte. Dabei habe ich jeweils einen Aufschlag von 20 Euro für die Lautsprecherkabel mit eingerechnet.

Für Einsteiger:
  • Gallien Krueger MB200 (250 Euro)
  • Eden EX112 (260 Euro)
Für 790 Euro ein kleines Stack mit Komponenten, die ausschließlich von großen Marken (einem Engländer, einem Amerikaner) hergestellt wird. Wem es noch zu teuer ist: Man könnte auch alternativ die EX110 nehmen, mit kleinerem Speaker und 60 Euro günstigerem Gesamtpreis.

Dienstag, 15. Mai 2012

1x12er Boxen - meine Favoriten!

Hier noch meine Favoritenliste der 1x12er Boxen. Ich gebe zu, ich kenne keine dieser Boxen persönlich, daher sind die Bewertungen reine Marketing- und Feature-basierte Bauchgefühl-Bewertungen. Und natürlich mei ganz persönliche Meinung, zu der ich auch gerne Kommentare per Mail oder Kommentar-System (oder dem Social Network Ihrer Wahl) entgegen nehme.
Die Favoriten von Eden, Hartke und Orange (Quellen s.u.)

Montag, 14. Mai 2012

Die Marktübersicht - 1x12 Boxen!

Vielleicht bin ich ja ein wenig speziell in meinem Geschmack. Das ideale Line-Up besteht allerdings für mich aus einem Stack mit zwei 1x12 Boxen und einem kleinen Topteil. Alternativ ginge noch ein Combo mit Zusatzbox - wobei der Vorteil, z.B. in jedem Proberaum eine Box stehen lassen zu können und nur den Amp mitzunehmen, damit verlorenginge.
Jedenfalls sind mir die verbreiteten 4x10er Boxen oder gar Full-Stacks zu groß, zu schwer - selbst mein 2x10 Combo von Laney war mir ja nicht transportabel genug. 1x10er Boxen sind oft nicht laut genug (mein Promethean-Stack mag die Ausnahme sein), 1x15 wird auch schon wieder zu sperrig.
12er Lautsprecher mit ihrem mittenbetonten Sound sind nicht nur ein guter Kompromiss zwischen Membranfläche und Transportabilität, auch meinen Klangvorstellungen entsprechen sie.
Darum hier mal eine Übersicht, was der Markt so an diesen praktischen Boxen hergibt. Die Angaben sind den Hersteller-Website (die auch verlinkt sind) entnommen, die Preise der Recherche bei www.idealo.de, den gängigen Musikhäusern im Netz bzw. den Herstellern (bei Direktvertrieb) entnommen - zumindest wo feststellbar. Wo Circa-Preise angegeben sind, war kein deutscher Preis eindeutig feststellbar.

Donald 'Duck' Dunn und 'The Blues Brothers'

Ein toller Bassist ist von uns gegangen. Auch ich habe mich an seinen Lines versucht - und war nicht umbedingt erfolgreich; es ist schwer, "Everybody needs somebody to love" zu spielen, ohne dass es zickig klingt. Aber Nachrufe haben schon Personen geschrieben, die dafür besser vorbereitet sind; darum hier lieber ein paar Worte über den Film, der Donald "Duck" Dunn auch einem breiteren Publikum bekannt gemacht hat: "The Blues Brothers"

Elwood holt seinen Bruder Jake ab, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Sie besuchen das Waisenhaus, in dem die beiden groß geworden sind und den Blues gelernt haben (z.B. durch Cab Calloway, "who blew the harp for us", in der deutschen Synchronfassung unbegreiflicherweise mit "Du hast für uns die Harfe geblasen" übersetzt). Dort müssen sie erfahren, dass das Haus geschlossen wird, wenn es nicht gelingt innerhalb von elf Tagen 5000 Dollar Steuerschulden zu bezahlen. Jake hat eine "Erleuchtung", und sie beschließen auf eine göttliche Mission zu gehen, ihre alte Band wieder zusammenzubringen und in einem Gala-Konzert das Geld zu besorgen.

Samstag, 12. Mai 2012

12-Zoll-Stacks mit Combos

Eigentlich wollte ich ja mit der Produktübersicht der 1x12er Boxen weitermachen. Aber der Markt dafür ist fast so umfangreich wie der der Mini-Amps - da muss ich mir wohl erst mal eine sinnvolle Struktur überlegen. Dafür kann ich aber den deutlich überschaubareren Markt an 12-Zoll-Stacks basiert auf Combo-Verstärkern darstellen. Hintergrund natürlich: Man hat einen kleinen, aber kompletten Amp für kleine Gigs und Proberaum, kann aber mit einer Zusatzbox entsprechend mehr Leistung entlocken.
Bedingung für diesen Eintrag war: 1x12-Zoll Combo mit leichtem Mini-Amp, eine passende Zusatzbox vom gleichen Hersteller ist verfügbar. Leistungsklasse als Combo um die 250 Watt, mit Zusatzbox so 500 Watt.
Teilnehmer-Feld: Markbass, Genz-Benz, TecAmp, Orange

Mittwoch, 9. Mai 2012

Bass-Bauer in Deutschland

Diese Karte wird nicht aktualisiert, bitte für aktuelle Informationen die deutsche Bass-Karte wählen!

Und hier die zweite Landkarte: Die deutschen Bass-Bauer. Eine große Hilfe war hierbei die Liste von Christian Renz (http://www.renzwertig.de/2008/11/bass-luthiers.html), die ich allerdings noch ein wenig korrigiert habe - gut, die Informationen sind ja auch schon vier Jahre alt...

Bass-Bauer in Deutschland auf einer größeren Karte anzeigen

Sonntag, 6. Mai 2012

Scheerers Soundcloud!

Wer ist denn eigentlich dieser Thorsten Scheerer? Was qualifiziert ihn, hier auch noch über Musik zu schreiben? Ich würde vorschlagen, Ihr besucht erst mal soundcloud.com/thorstenscheerer. Dann könnt Ihr schon mal anhören, was Thorsten so alles an Musik schafft, während Ihr hier noch lesen könnt, was ich über ihn so erzählen kann.

Crazy Heart - von Musikern für Musiker!

von Gastautor Thorsten Scheerer

Crazy Heart ist ein Musikfilm über Musiker, von Musikern für Musiker: "Über"-Produzent T-Bone Burnett zeichnet sich für die Film- und Musikproduktion verantwortlich und liefert neben einem grandiosen Countrymusik-Soundtrack ein filmisches Meiserstück an Authentizität ab. Ein glaubwürdiges Schauspiel über Ruhm und Niedergang eines Heroen der US-Countrymusik, der die späten Tage seiner Karriere tingelnd durch Bars verdingt, bis er in seinem ärgsten Konkurrenten, einem jungen und aufstrebenden Countrystar, wie er selbst einst einer war, seine größte Chance findet.
Und die nutzt er. Zwar widerwillig, aber in Demut. Sein größter Feind wird sein engster Verbündeter. Sein ärgster Feind beschert ihm seinen größten Erfolg. Einen Erfolg, der so groß ist, dass er alleine gar nicht tragbar ist, sondern abstrahlt auf Freunde, (Musiker-) Kollegen, Plattenfirma, Fans. Das persönliche Glück wird zum Glück aller.
Crazy Heart ist ein Lehrstück über das "über seinen eigenen Schatten springen", ein Lehrstück über das "sich einlassen", ein Lehrstück darüber, dass es viele gibt, die einem Türen öffnen - aber nur einen, der durch sie hindurchgehen kann: man selbst. Ein Lehrstück über die Einsamkeit des Rock'n'Roll Lifestyles, denn man geht allein: durch die Türen, auf die Bühnen, zum Erfolg. Ein Lehrstück über das "seinen Platz im Leben finden"...

...und am Ende wird alles gut.

Wird am Ende alles gut? Nein, das wird es nicht. Aber es wird fast alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es nicht das Ende - wie im echten Leben. Daher ist dieser Film ein glaubhaft authentischer Glücksgriff. Mit glaubhaft authentischen Schauspielern und glaubhaft authentischer Musik - von T-Bone Burnett eben ... Soundtrack zu Crazy Heart: Pflichtkauf! Film ansehen: Optional. Denn Crazy Heart ist so sehr ein Musik(er)film, dass es Zuschauern, die noch nie in ihrem Leben in dieser Branche Erfahrung sammelten, schwer fallen mag, die mitreißend gespielte Story emotional nachzuempfinden.
Für Musiker gilt das Gegenteil: Wer in Crazy Heart sich nicht selbst ertappt und wiedererkennt, wer am Ende des Films nicht zugibt, dass er das alles so oder so ähnlich schon selbst erlebt, gefühlt und erfahren hat - oder zumindest eingesteht, es geträumt zu haben -, der hat noch nie Musik gemacht...

...so gesehen ist Crazy Heart jedoch eine herausragende Gelegenheit, dann zumindest endlich damit zu beginnen.

Samstag, 5. Mai 2012

Still Crazy - der besondere Musikfilm

Still Crazy - wenn ich diesen Film mit anderen "typischen" Musikfilmen vergleiche, speziell Filmen, in denen es um eine Band geht, dann stelle ich einen großen Unterschied fest: Lasst uns mal die Enden von drei Klassikern betrachten:
  • This is Spinal Tap
    Ein Meisterwerk von Komödien-Altmeister Rob Reiner. They screw up totally. Am Ende der Tour sind die Jungs total zerstritten, die Band löst sich auf.
  • The Commitments
    DER Klassiker von Alan Parker. Die Band spielt ein großes Abschlusskonzert, zu dem auch Wilson Pickett kommen soll. Aber alle Konflikte, die sich während des Films aufgebaut haben, brechen während dieses Gigs an die Oberfläche, auch diese Band trennt sich nach dem Auftritt.
  • That Thing You Do!
    Das Musikfilm-Denkmal, das sich Tom Hanks gesetzt hat. Nachdem die Band mit ihrem Superhit tüchtig durch den Rock'n Roll Zirkus gezerrt wurde, gibt es jede Menge persönlicher und künstlerischer Differenzen - kurz: Die Band löst sich auf.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Gigbag für zwei Bässe?

Ich gebe es gerne zu: Ich bin überzeugter Gigbag-Benutzer. Ich meine, es gibt drei Möglichkeiten: Flightcase, Koffer und Gigbag.
Flightcase: Bestmöglicher Schutz, auch wenn ich daß Instrument aus der Hand geben muss (z.B. Tour oder Flugzeug), aber völlig untragbar - schwer und sperrig. Koffer: Ein normaler Gitarrenkoffer wiegt auch schon seine 2 - 3 Kilo. Das ist i.d.R. 50% vom Inhalt. Und so viel Schutz, dass ich ihn bedenkenlos fallen lassen würde, bietet er dann doch nicht.
Das Gigbag ist leicht, bietet (je nach Ausführung) gegen äußere Einwirkungen Schutz,  hat meistens Rucksackgurte und kann bei Nichtgebrauch im Kleiderschrank aufgehängt werden.
Mit gewissem Erstaunen habe ich bei Thomann neulich folgendes Schätzchen entdeckt:
Gator Slinger Gigbag für zwei Bässe (Quelle: www.gatorcases.com)

Donnerstag, 26. April 2012

Die Mini-Amps - Wrap-up

Es sind ziemlich viele Hersteller, die Mini-Amps bauen, und es ist eine große Vielfalt von Modellen.
Orange Terror Bass 1000 (Quelle: www.orange-amps.com)

Meine drei Favoriten sind allerdings (wie der aufmerksame Leser schon in den Einzelberichten spüren konnte):

Gallien Krueger MB-200 (Quelle: www.gallien-krueger.com)
Glockenklang Blue Soul (Quelle: www.glockenklang.de)
  • Der Gallien Krueger MB-200, eine Zigarettenschachtel voll mit richtigem Gallien Krueger Sound zum fairen Preis.
  • Der Glockenklang Blue Soul, der deutsche Feinzeichner in der Königsklasse
  • Mein absoluter Top-Favorit: Der Orange Terror Bass, ein schräg-gestalteter Bolide zum fairen Preis, mit gutem Lieferumfang und allem, was man zum Glücklichsein braucht als Bassist (Test in der aktuellen BassQuaterly). Da fehlt nur noch die passende (leichte) Orange 1x12 Box für das Original-Stack!

Und auch mein kleines Promethean-Stack, das Ibanez ja bedauerlicherweise vom Markt genommen hat, ist immer noch amtlich für alle Aufgaben.

Die Mini-Amps - Hybride

Neben der Königsklasse der Amps gibt es auch noch die Hybrid-Amps. Hybrid heißt, dass eine Röhrenvorstufe oder zumindest Röhren in der Vorstufe mit der Class-D Endstufe kombiniert werden. Ziel ist - wie auch bei den konventionellen Hybrid-Amps - mit der Wärme des Röhrensounds (verursacht durch die harmonischen Verzerrungen) - die angebliche Kälte der Transistorendstufe zu mildern. Das Unterfangen ist natürlich schwierig, da auch die Endstufen-Röhren einen signifikanten Einfluss auf den Klang haben. Wer allerdings einmal einen Vollröhrenverstärker transportieren musst (so wie ich mit meinem Fender Studio Bass Combo), der wird gerne gewisse Kompromisse eingehen.
Die Verstärker sind preismäßig alle in der Spitzenklasse positioniert. Es gibt auch Hersteller (wie Orange oder Genz-Benz), die sich im Mini-Amp Bereich auf diese Systeme spezialisiert haben.
  • SWR Headlite
  • Gallien Krueger MB Fusion
  • Orange Terror Bass 500/1000
  • Genz-Benz (alle außer Shuttle 3.0)
  • Markbass Little Mark Rocker, Little Mark Tube, Little Mark Tube 800, TTE 500 und 800 (wenn das überhaupt noch Mini-Amps sind?)

Mittwoch, 25. April 2012

Die Mini-Amps - Spitzenklasse

Die Mini-Amp Spitzenklasse: Jetzt wissen wir, wo der Frosch die Locken hat. Üppige Leistungen von 500 Und deutlich mehr Watt, die in der Mittelklasse die Spitze markierten, sind hier daß Mindestmaß. Mächtige Klangregelungen, Mehrkanaligkeit oder auch einfach High-End Bauteile in Vor- und Endstufen werten die Amps weiter auf.
Was weiterhin auffällt: Es sind weniger Hersteller am Werk in diesem Segment, diese allerdings z.T. mit vielen verschiedenen Modellen. Ich würde diese Phänomen darauf zurückführen, dass man - wenn man so viel Geld in die Hand nimmt, dann auch gerne ein höheres Maß an
Mitspieler in diesem Segment sind:
  • Aguilar Tone Hammer 500
  • Eden WTX500
  • Gallien Krueger MB800
  • TecAmp Puma 500, Puma 900, Puma 1000 und Bonafide
  • Markbass Little Mark 800, Big Bang, SD1200
  • TC Electronic RH 450, RH 750, Staccato'51
  • bs-basssysteme Bassmaster 500/1000
  • Glockenklang Blue Soul
Genz Benz ist in dieser Gruppe nicht vertreten - alle größeren Topteile dieser Firma gehören in die Rubrik "Hybride" mit Röhrenvorstufe.

Dienstag, 24. April 2012

Die Mini-Amps - Mittelklasse

Heute wollen wir uns ein wenig mit der Mittelklasse der Mini-Amps beschäftigen. Zur Mittelklasse zähle ich eine Preisspanne von über 400 Euro bis ungefähr 700 Euro. Es handelt sich hierbei schon um full-featured Amps, die auch leistungsmäßig in der Regel professionellen Ansprüchen und größeren Auftritten und Bühnen genügen.
  • Genz-Benz Shuttle 3.0
  • Ampeg Portaflex PF-500
  • Ashdown MiBass 500
  • EBS Reidmar
  • Gallien Krueger MB500
  • Aguilar Tone Hammer 350
  • Eden WTX-264
  • TC Electronic Classic 450
  • Markbass Little Mark III
  • TecAmp Puma 300

Montag, 23. April 2012

Die Mini-Amps - Einsteiger-Klasse

Bei der Menge von Mini-Amps will ich mir und anderen mal einen Überblick verschaffen, was so auf dem Markt zur Zeit los ist. Die Serie zerfällt in drei Teile: Einsteiger-Klasse, Mittel-Klasse und Spitzenklasse (inkl. Hybrid-Amps).
Die Artikel erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und geben vor allem meinen subjektiven Eindruck wieder. Heute starten wir mit der Einsteigerklasse.
Die Einsteigerklasse definiert sich hauptsächlich durch den Preis, der in der Regel deutlich günstiger als €400,00 ist. Die Features - im Speziellen EQ-Möglichkeiten, Schaltungsmöglichkeiten aber auch die Endstufenleistung - sind deutlich reduziert gegenüber den anderen Segmenten.
Das soll nicht heißen, dass sich in diesem Segment nicht auch für professionellere Musiker interessante Geräte tummeln. Der Gallien Krueger MB200 bietet für die knapp 250 Euro Straßenpreis ein sehr interessantes Paket, das winzig klein ist und ein knappes Kilo wiegt. Und das von einem Markenhersteller, der für seinen besonderen Sound berühmt ist.
Die mir bekannten Vertreter in diesem Segment sind:
  • Gallien Krueger MB200
  • Ampeg Portaflex PF-350
  • Ibanez Promethean P300H
  • Ashdown Little Giant 1000
  • Ashdown MiBass 220
  • Fender Rumble 150/350
  • Harley Benton BA250H/BA500H
  • Traynor DB300H

Wie KaDe zu seinem Promethean kam...

Anlässlich des Marktausstieges meines Verstärkers noch die Geschichte, wie ich überhaupt zu meinem Promethean gekommen bin.
Ibanez Promethean P5110 Combo (Quelle: www.ibanez.com)
Die Idee, mein Laney/Hartke Stack durch etwas Transportableres zu ersetzen, spukte schon lange durch meinen Kopf. Zuerst habe ich intensiv in Richtung Markbass geschielt und auch fleissig angefangen, Gutscheine eines Frankfurter Musikalienversenders zu sammeln. Aber die Geräte sind halt schon relativ teuer. Und dann betrat Ibanez die Bühne. Die Promethean-Serie spielte in der gleichen Leistungsklasse, war aber deutlich billiger. Allerdings ohne meine Wunschbestückung: 1x12 Combo + 1x12 Zusatzbox. Dafür war das Presse-Echo sehr gut.

Sonntag, 22. April 2012

Ibanez Promethean - Wie bedauerlich!

Bei den Recherchen für einen Blog-Post bin ich auf eine erschreckende Neuigkeit gestoßen: Wesentliche Bestandteile der Ibanez-Promethean-Reihe wurden "überarbeitet". In der Praxis heißt dies, dass sowohl mein Combo P5110, die Erweiterungsbox P110 sowie das Topteil P500 (auf dem der Combo basierte) vom Markt genommen wurden.
P500 Top im Rücken vom P5110 Combo (Quelle: www.ibanez.com)

Samstag, 21. April 2012

Ein genialer Mann...

Was haben die Bässe auf den folgenden beiden Bildern gemeinsam?

Steinberger L2 (Quelle: de.wikipedia.org)

Spector EURO4LX-TW (Quelle: www.spectorbass.com)

Freitag, 20. April 2012

Eine schwere Wahl!

Ich habe vor, meinen Instrumentenpark ein wenig umzustellen. Ich werde mich zunächst mal von meinen zwei Harley Benton Instrumenten trennen. Bei dem Beatbass tut mir das ein wenig leid, immerhin hat er mich bis nach Chicago begleitet. Aber da ich den Bass eigentlich gar nicht mehr spiele, ist es vermutlich besser so. Der bundlose Akkustik-5-Saiter war eine Annschaffung speziell für die Zeit mit Greenhouse. Das war zwar nett, aber so tiefe Emotionen hängen nicht dran. Den möchte ich durch ein etwas höherklassiges Instrument ersetzen.


Dienstag, 17. April 2012

Mein Traum-Projekt

Quizfrage: Was haben die folgenden Songs gemeinsam?

  • Rascal Flatts: Life is a highway
  • Bill Medley: Time of my life
  • Rolling Stones: Jumping jack flash
  • Rolling Stones: Like a rolling stone
  • School of Rock: School of rock
  • Michael Sembello: Maniac
  • The Wonders: That thing you do
Richtig, alle diese Songs gehörten zum Soundtrack von Kinofilmen: "Life is a Highway" zum Disney-Streifen "Cars", "Time of my Life" selbstverständlich zum Klassiker "Dirty Dancing", "Maniac" (so wie Irene Caras "What a feeling") zu Flashdance. Die Rolling Stones tauchen natürlich öfter mal auf Soundtracks auf: Sei es wie bei "Jumping Jack Flash" sogar als Namesgeber des gleichnamigen Films mit Whoopie Goldberg, oder mit "Like a Rolling Stone" in Assassins nur mal kurz im Hintergrund.
Ich bin ein großer Film-Fan. Und zum Film gehört die Filmmusik selbstverständlich dazu. Sowohl die orchestrale von Altmeistern wie Ennio Morricone, John Williams oder auch aus Hans Zimmers Filmmusik-Fabrik. Als auch die Rock- und Popsongs, die die Soundtracks ausmachen. Alle diese Musik wird von den Menschen mit dem Film in Verbindung gebracht: Sie weckt Gefühle, Assoziationen, Bilder!
Seit langer Zeit schleppe ich den Gedanken mit mir herum, eine Rock-Band zu gründen, die nur Songs spielt, die Bestandteil eines Film-Soundtracks waren. Nicht umbedingt originalgetreu gecovert - eher in der bluesig-rockigen Schiene (die mir nun mal mehr liegt). Aber doch so nah am Original, dass es für jeden Zuhörer soweit erkennbar ist, dass die entsprechenden Emotionen geweckt werden.
Die Einsatzmöglichkeiten sind durchaus vielfältig: Beispielsweise könnte man auf Sonderveranstaltungen oder Feiern in Kinos spielen, auch auf Filmfestivals - gerne auch im Sommer auf den beliebten Open-Air-Filmveranstaltungen.
Auch "normale"Gigs sind möglich - die könnte man zum Beispiel mit Bildern aus den Trailern der entsprechenden Filme (über Beamer projiziert) aufpeppen.
Nachdem ich demnächst wieder sesshaft werde, hätte ich theoretisch die Möglichkeit, das Projekt mal aufzuziehen. Das einzige Problem: Woher bekomme ich die Musiker? Rockmusiker und Film-Fan, das wächst leider nicht auf Bäumen...

Montag, 16. April 2012

Jack Daniel's Memorial Jazzband


Die Schaffensperiode vor flächendeckender Einführung der Digitalfotografie ist naturgemäß nicht in dem Maße dokumentiert wie spätere Phasen. Allerdings sind mir in einem Fotoalbum meines Vaters folgende Flyer und ein Artikel in die Hände gefallen.
Die Jack Daniel's Memorial Jazzband - von mir gerne scherzhaft als die "schlechteste Jazzband des Rhein-Neckar-Raums" bezeichnet spielte gewöhnlichen Standardjazz in der ungewöhnlichen Besetzung mit zwei Gitarren (Alex L., Steffen Rosskopf), ein bis zwei Bläsern (vor allem durchgängig Petra "Pelle" Hofer am Alt-Sax), Gerald S. am Bass und mir an den Tasten. Mit der Besetzung des Schlagzeugs hatten wir so unsere Probleme, die meiste Zeit, die ich erlebt habe, war Michael Germer an den Drums, davor und später auch noch als Aushilfe Andres Bertomeu (wohl dem Foto nach auch bei dem im Zeitungsartikel dokumentierten Gig). Auch Christian Herrmann, mir durch Blue Step bekannt, hat ein oder zwei Muggen mitgespielt.

Donnerstag, 22. März 2012

A tribute to Sahbi...

Ich möchte einen einen kleinen Tribut loswerden auf einen der Drummer, mit denen ich zusammengespielt habe. Während meiner Zeit in der Bigband der FH Furtwangen spielte ich mit Sahbi T. zusammen. Sabhi ist auf seine Art ein ziemlich genialere Schlagzeuger - nicht von seiner Technik her, da habe ich deutlich andere erlebt (unter anderem Michael Germer, mit möglichst wenig Kraft möglichst viel Lautstärke). Er hat halt Schlagzeug im Musikverein im Schwarzwald gelernt.
Aber er ist auf der anderen Seite einer der musikalischsten Schlagzeuger, mit denen ich je gespielt habe. Unter anderem äußerte sich dies so:
In der Bigband wurden von den Instrumentalisten "notierte" Soli gespielt. Eines Tages hörte ich, wie Sahbi während der Probe eines der Solos mitsang. Er konnte jedes dieser Bläser-Solos (mit)singen, von Anfang bis Ende und ohne Fehler - eine Herausforderung, die nicht einmal ich hinbekommen habe (und ich schimpfe mich selbst als hochmusikalisch).

Und genauso einfühlsam war sein Schlagzeugspiel. Ich gebe zu, dass ich sofort wieder mit ihm Musik machen würde!

Dienstag, 28. Februar 2012

Konzertbericht - Rock im Park 1996

Ich gehe ja immer noch historisch bedingt eher blind durch die Gegend, was "contemporary music" betrifft. Tiefere Bildung was Interpreten und Songs betrifft habe ich eigentlich nur bei den Stücken, die ich selbst gespielt habe (darum bin ich ja vor allem Thorsten Scheerer, Andreas Sch. und Jörg R. so dankbar, weil diese meinen musikalischen Horizont - in der Zeit, in der wir zusammen gespielt haben - so stark erweitert haben).
Außerdem haben die zwei Festivals (die ich beide mit meinem Schulfreund Tobias M. besucht habe) viel für meine musikalische Bildung getan.
Ein paar Anekdoten kann ich zum Rock im Park 1996 erzählen. Das war übrigens das letzte Mal, dass diese Parallelveranstaltung zum Rock am Ring in München im Olympiastadion stattfand. Das Line-Up enthielt:

  • Mike & the Mechanics
  • Herbert Grönemeyer
  • Die Toten Hosen
  • Bryan Adams
  • K’s Choice
  • Alanis Morissette
  • Paradise Lost
  • Rage Against the Machine
  • Zucchero
  • Sting
  • Sepultura
  • The Fugees
  • Guildo Horn
Das Wetter war regnerisch - wie üblich übrigens, mein Freund Steve (damals selbst in der Radio-Szene unterwegs) erzählte mir, dass die Moderatoren von Bayern 3, die die Anmoderationen machen, danach immer im Radio ausfielen, weil ihre Stimme total weg war).

Donnerstag, 16. Februar 2012

Eine stolze Historie...

Ich habe viel Musik gemacht, speziell mit Jazz, Rock und Pop war ich mit wenigen Pausen immer aktiv. Es gibt eine ganze Menge Projekte und Bands, die nie einen Namen bekommen haben und nie aufgetreten sind. Aber ein paar Stationen waren und blieben wichtig:

  • Schul-Jazzband Elisabethgymnasium Mannheim (ca. 1988 - 1992)
  • Blue Step (1991/92)
  • Jack Daniels Memorial Jazz Band (1992)
  • Bigband (und Blues-Jazz-Combo) Fachhochschule Furtwangen (1997 - 2001)
  • Redhouse (2005 - 2007)
  • Greenhouse (2008 - 2009)
  • Consultica (and the nameless handlongers) (2011)


Sonntag, 12. Februar 2012

Whitney Houston - der etwas andere Nachruf

Nun ist die Diva gestorben. Bei allem notwendigen Respekt für Ihr musikalisches Schaffen: Sie wird mir leider vorwiegend für zwei Dinge in Erinnerung bleiben: Viele entsetzliche, koloraturver(un)zierte Schnulzen, von denen mir höchstens noch "I will always love you'" präsent ist.
Und "Bodyguard". Dieser entsetzliche Liebesfilm mit Kevin Kostner.
Der Film, bei dem ich mich fragte, wie Kostner sich für ihn hergeben konnte, war er doch schlimmer selbst als "Waterworld".
Der Film, der bei mir als eine einzige Selbstbeweihräucherung von Whitney Houston ankam. Wo ich den Eindruch hatte, Houston spielt die Person, die sie selbst gerne wäre: Die erfolgreiche Sängerin (gut, das kommt noch hin) und die tolle, zu-Oskar-prämierende Schauspielering (und dazu: Nein, nein und nochmals nein). Ich meine, den Film über den erfolgreichen IT-Berater und Musiker könnte ich auch gut schauspielern - weil ich das Wunschbild von mir selbst spiele. Das wäre keine beachtenswerte schauspielerische Leistung (wie ich in einem Nachruf über eben Houstons Auftritt in Bodyguard lesen musste).
Entblödet sich das Vermarktungs-Team doch auch noch, in jeglicher Präsentation (Trailer, Teaser) das flatternde Seidentuch als das Sinnbild der dem Film innewohnenden Romantik darzustellen. Freunde, im Film zeigt Kostner mit dem Tuch, wie gefährlich das Samurai-Schwert ist, mit dem Houston gerade herumgefuchtelt hatte. Immerhin, für diese Fehldeutung kann Whitney vermutlich nichts.
Letztendlich aber bin ich einfach traurig über ihren Tod; nicht wegen der Musik, sondern weil man über jeden Menschen, der so früh und unvermutet aus dem Leben scheidet traurig sein sollte.

Montag, 23. Januar 2012

The Flame Still Burns - Strange Fruit


Diesmal etwas ganz Emotionales: Ein Musikfilm, der tatsächlich gut ausgeht (im Gegenteil zum Beispiel zu den Commitments oder "That Thing You Do"), nämlich "Still Crazy".

Oder um Bill Conolly zu zitieren: "I was wrong about god. And so he likes that 70ties stuff after all..."

Mittwoch, 4. Januar 2012

Grundsound und Geschraube

Habe ich doch auf mein kleines Video meines alten Fender Studiobass Combos eine Anfrage in einem Kommentar erhalten, ob ich Empfehlungen zum Einstellen des EQ habe. Beim Antworten habe ich ein wenig über meine Taktik nachgesonnen und bin auf eine interessante Erkenntnis gestoßen.

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